Höflichkeit, Bescheidenheit und das Gesicht zu wahren gehören zu den Grundtugenden in Thailand. In den letzten Jahren habe ich immer Touristen erlebt, die die kulturellen Unterschiede ignorieren oder ein lange Diskussion über Sinn oder Unsinn anfangen. Meistens werden die Touristen in Thailand als neutral angesehen, doch auch für die Ausländer gibt es ein paar wenige Regeln, an die man sich halten sollte.

Einige kurze Tipps, wie du Regeln respektieren kannst und dein Urlaub bestimmt noch besser wird.

  • Als Begrüßung „Sawadi kha“ als Frau und ein „Sawadi khap“ als Mann brichst du schnell das Eis und die Sympathien sind auf deiner Seite. Auch das Danke in Form „Khop Khun Kha“(Frau) oder „Khop khun Khap“(Mann) gehören in Thailand zur Höflichkeit.
  • Wenn du einen Tempel oder ein privates Haus betrittst, solltest du die Schuhe ausziehen.
  • Thais kleiden sich im Alltag moderat. Spaghettiträger, bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen und Röcke sind außer in den Ausgehviertel von Bangkok oder in den Touristenorten am Strand nicht angemessen.
  • Im Tempel solltest du auch deinen Knie und Schultern bedecken. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. In manchen großen Tempeln in Bangkok wie etwa Wat Phra Kaeo kannst du Wickelröcke direkt am Eingang nach dem Tor auf der linken Seite ausleihen.
  • Frauen sollten thailändische Mönche grundsätzlich nicht berühren.
  • Fußsohlen solltest du nicht auf Personen, Speisen und Gerichte oder heilige Objekte richten. Füße werden als unrein an gesehen. In Thailand wird der Kopf als das höchste und reinste Körperteil angesehen und die Füße als das niedrigste. Am Boden entweder den Schneidersitz oder die Beine hinten legen.  Achte also auf deine Körperhaltung beim Sitzen.
  • Steige nicht über Menschen oder Dinge, gehe drum herum.
  • Thais vermeiden Streit in der Öffentlichkeit. Wer laut wird oder aggressiv seinen Standpunkt vertritt, verliert sein Gesicht
  • Lächeln kann neben Freude noch vieles andere bedeuten – damit werden auch Verunsicherung, Verlegenheit oder gar Ärger überspielt.
  • Selten wirst du von einem Thai ein direktes Nein hören – ein Gebot der Höflichkeit. Deshalb dränge niemanden zu etwas wenn du das Gefühl hast, demjenigen ist nicht wohl dabei
  • Kindern solltest du nicht über den Kopf streichen, auch wenn es freundlich gemeint ist. Er ist nicht nur das höchste Körperteil, Thailänder glauben, dass sich dort die Seele befindet.
  • Auch Buddhastatuen berührt man nicht am Kopf.
  • Auf Märkten darf der Preis verhandelt werden – am besten mit einem Lächeln. Dann wird das Feilschen für beide zu einem interessanten Spiel.
  • Wenn du jemanden etwas gibst oder etwas annimmst, solltest du es mit beiden Händen tun, sei es Geschenk oder ein Geldschein auf dem Markt.
  • Den König oder die thailändische Königsfamilie nicht Wert schätzen oder gar Kritik üben.
  • Buddhafiguren oder –bildnisse sind heilig und dürfen nicht aus Thailand ausgeführt werden. Außerdem sollten sie auch immer mit Respekt behandelt werden, auch ein witzig gemeintes Foto mit diesen heiligen Statuen kann zu harten Strafen führen.
  • Zärtlichkeiten zwischen Männern und Frauen sind in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen.
  • Trete nicht auf Geldmünzen und -Scheine, weil dort der König abgebildet ist. Wer auf ein wegrollendes Münze tritt, dem kann nachgesagt werden, dass er den König respektlos behandelt.
  • Bei Tempelbesichtigungen wird dir sicher der und andere buddhistische Mönch begegnen oder über den Weg laufen. Als unhöflich gilt es, ungefragt Fotos zu machen oder den Mönch einfach anzufassen.

Lies auch den Artikel „Verhalten in Thailand“ auf yimsia.

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Ein Reisender, ein Liebhaber in Sachen "Essen" ( auch gerne sehr scharf) und ein genußvoller Kaffeetrinker und ... liebe Thailand. Seit vielen Jahre ist die Faszination "Reisen" insbesondere Südostasien allgegenwärtig und es wird einfach nicht langweilig. Immer wieder gibt es etwas neues zu entdecken ....

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